300 Millionen chinesische Autofahrer machen Pause wegen geplanter Benzinpreiserhöhung

China reduziert vorgeschlagene Erhöhungen der Benzinpreise und entlastet damit über 300 Millionen Autofahrer angesichts der steigenden Treibstoffkosten nach dem Krieg zwischen Russland und der Ukraine.
Peking, China – Um die finanzielle Belastung der Verbraucher zu verringern, hat die chinesische Regierung die geplante Erhöhung der Benzinpreise für die über 300 Millionen registrierten Fahrer des Landes zurückgefahren. Die Entscheidung fällt, da die Treibstoffkosten aufgrund der durch den Russland-Ukraine-Konflikt verursachten Störungen weltweit in die Höhe geschossen sind.
Ursprünglich hatten die Behörden deutliche Erhöhungen der Gaspreise an der Zapfsäule vorgeschlagen, um sie besser an die weltweit steigenden Rohölpreise anzupassen. Allerdings hat sich die Regierung nun für eine bescheidenere Erhöhung entschieden, um die Bedürfnisse der Autofahrer mit den umfassenderen wirtschaftlichen Auswirkungen höherer Energiekosten in Einklang zu bringen.
Der 20-prozentige Anstieg der Gaspreise seit Beginn des Russland-Ukraine-Krieges hat bereits viele chinesische Verbraucher belastet. Durch die Abschwächung der geplanten Preiserhöhung hoffen die Behörden, für eine gewisse Entlastung zu sorgen und gleichzeitig den erhöhten globalen Marktpreisen für Öl und raffinierte Kraftstoffe Rechnung zu tragen.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: The New York Times


