89-jähriger Schütze nach Amoklauf in Athen gesucht

Die griechische Polizei startet eine Fahndung nach einem älteren Verdächtigen, der beschuldigt wird, im Sozialversicherungsamt und im Gerichtsgebäude im Zentrum von Athen das Feuer eröffnet zu haben und dabei mehrere Opfer verletzt zu haben.
Die griechischen Behörden haben ihre Suche nach einem mutmaßlichen 89-jährigen Schützen nach einem gewalttätigen Vorfall im Herzen Athens intensiviert, bei dem mehrere Menschen verletzt wurden. Lokalen Medienberichten zufolge eröffnete der Verdächtige das Feuer an zwei verschiedenen Orten im Zentrum Athens – einem Sozialversicherungsamt und einem Gerichtsgebäude –, was von den Beamten als schwere Straftat angesehen wird. Der Amoklauf hat die Strafverfolgungsbehörden dazu veranlasst, in der gesamten Hauptstadt Ressourcen zu mobilisieren, um den älteren Verdächtigen festzunehmen.
Der Vorfall ereignete sich, als vor dem Sozialversicherungsamt Schüsse ausbrachen, was bei Mitarbeitern und Besuchern der Einrichtung Panik auslöste. Zeugen berichteten, dass mehrere Schüsse in schneller Folge abgefeuert wurden, und Rettungskräfte trafen schnell vor Ort ein, um den Verwundeten zu helfen. Die griechische Polizei leitete sofort Notfallprotokolle ein und begann mit der Sicherung des Gebiets, während sie gleichzeitig erste Informationen über den Schützen und die Zahl der Opfer sammelte.
Nach dem ersten Angriff auf das Sozialamt reiste der Verdächtige angeblich zu einem nahegelegenen Gerichtsgebäude im zentralen Athener Bezirk und feuerte dort ebenfalls Waffen ab. Dieser sekundäre Angriff erweiterte den Umfang der Notfallreaktion und deutete eher auf ein Muster gezielter Angriffe als auf willkürliche Gewalt hin. Die Behörden sperrten beide Tatorte ab und leiteten Vorermittlungen ein, um die Bewegungen und Beweggründe des Schützen zu verstehen.
Quelle: Deutsche Welle


