ABC-Anwälte kritisieren Trumps FCC wegen politischer Vergeltung

Anwälte des ABC-Netzwerks werfen der FCC vor, Ermittlungen gegen die Talkshow „The View“ für politische Zwecke zu instrumentalisieren und vernichtende rechtliche Schritte einzuleiten.
In einer bedeutenden rechtlichen Konfrontation zwischen Medien und staatlicher Aufsicht haben Netzwerkanwälte, die ABC vertreten, eine energische Klage gegen die Untersuchung der Federal Communications Commission zur beliebten Tages-Talkshow „The View“ erhoben. Der von Anwälten von KTRK-TV, einer Tochtergesellschaft von ABC mit Sitz in Houston, eingereichte Rechtsantrag stellt einen eskalierenden Kampf um die Regulierungsbehörde und den Schutz der freien Meinungsäußerung dar. Medienmanager argumentieren, es handele sich um politisch motivierte Durchsetzungsmaßnahmen der mit Trump verbündeten FCC.
Der Antrag kommt zu einer Zeit, in der sich die Spannungen zwischen traditionellen Rundfunksendern und dem derzeitigen Regulierungsapparat des Bundes weiter verschärfen. ABC-Anwälte warfen der FCC vor, ihre Regulierungsbefugnisse missbraucht zu haben, was sie als einen transparenten Versuch bezeichnen, das Netzwerk für redaktionelle Inhalte zu bestrafen, die als ungünstig für die derzeitige Regierung angesehen werden. Das Rechtsteam argumentierte, dass die Ermittlungsmaßnahmen der Kommission eine gefährliche Abkehr von langjährigen Präzedenzfällen und verfassungsrechtlichen Schutzmaßnahmen für Rundfunkveranstalter darstellen.
Der Anwalt von KTRK-TV reichte den Antrag am Donnerstag ein und wandte sich direkt gegen die FCC-Untersuchung zu The View, einem der erfolgreichsten und profitabelsten Programme von ABC. Das Dokument enthält ungewöhnlich scharfe Formulierungen für formelle Zulassungsanträge und behauptet, dass die Maßnahmen der Kommission


