Abrams nennt GOP-Umverteilung „böse“: Wahlrechtskampf

Stacey Abrams verurteilt in einem neuen Guardian-Podcast-Interview die Bemühungen der Republikaner um eine Neuverteilung der Wahlkreise als vorsätzliche Wählerunterdrückung.
Stacey Abrams, die prominente georgische Politikerin und Stimmrechtsaktivistin, hat eine vernichtende Kritik an den republikanischen Umverteilungsbemühungen im ganzen Land geäußert und sie als grundsätzlich undemokratisch bezeichnet und absichtlich darauf ausgerichtet, die Vertretung von Minderheiten zu untergraben. In einem exklusiven Interview mit Kai und Carter, der innovativen neuen Podcast-Serie des Guardian, Stateside, sprach Abrams offen über ihre Sicht auf eine ihrer Ansicht nach koordinierte Kampagne zur Manipulation von Wahlgrenzen zum Vorteil der Partei.
Die ehemalige Gouverneurskandidatin von Georgia ließ in ihrer Einschätzung keine Kompromisse eingehen und beschrieb die Strategie der von den Republikanern geführten Bundesstaaten, die Landkarten im Kongress neu zu gestalten, als „das inkarnierte Böse.“ Abrams‘ eindringliche Sprache spiegelt die Intensität ihrer Überzeugung wider, was sie als systematische Bemühungen zur Unterdrückung der Wahlmacht rassischer Minderheiten durch Gerrymandering bezeichnet. Ihre Kommentare sind Teil einer breiteren landesweiten Diskussion über Umverteilungspraktiken, die von Bürgerrechtsorganisationen, Wahlrechtsaktivisten und Rechtswissenschaftlern aus dem gesamten politischen Spektrum unter die Lupe genommen wurden.
In ihrem ausführlichen Interview formulierte Abrams eine umfassende Vision der Bedrohung, die von parteipolitischen Umverteilungen ausgeht, und argumentierte, dass diese Bemühungen über typische politische Manöver innerhalb der Parteilinie hinausgehen. Laut Abrams geht es in diesem Kampf um mehr als den normalen Wahlkampf und um das Vordringen in Gebiete, die grundlegende demokratische Prinzipien und verfassungsmäßige Rechte gefährden. Sie betonte, dass das Thema ernsthafte Aufmerksamkeit von Wählern, Juristen und politischen Entscheidungsträgern erfordert, die sich für die Wahrung einer fairen Vertretung einsetzen.
Quelle: The Guardian


