ActBlue steht vor einer Überprüfung der Überprüfungspraktiken ausländischer Spenden

Ein interner Brief bringt Bedenken zum Ausdruck, dass ActBlue den Kongress über seinen Prozess zur Überprüfung ausländischer politischer Spenden in die Irre geführt haben könnte, was zu Aufruhr innerhalb der Organisation geführt hat.
ActBlue, die führende Online-Fundraising-Plattform für liberale und demokratische Anliegen, wird wegen seiner Praktiken bei der Überprüfung ausländischer politischer Spenden auf den Prüfstand gestellt. Aus einem internen Brief der Geschäftsführerin der Organisation, Regina Wallace-Jones, geht hervor, dass die Anwälte des Unternehmens gewarnt hatten, dass das Unternehmen möglicherweise den Kongress über seine Spendenüberprüfungsprozesse in die Irre geführt hat.
Der Brief mit dem Datum 2023 wurde an den Vorstand von ActBlue geschickt und später von Nachrichtenagenturen erhalten, was Licht auf die internen Turbulenzen der Organisation wirft. Dem Brief zufolge räumte Wallace-Jones ein, dass die Anwälte von ActBlue Bedenken geäußert hatten, dass das Unternehmen dem Kongress möglicherweise falsche Informationen über seine Bemühungen zur Verhinderung politischer Spenden durch Ausländer über die Plattform übermittelt habe.
Die Enthüllungen erfolgen zu einer Zeit, in der ActBlue zu einem wichtigen Fundraising-Tool für demokratische Kandidaten und fortschrittliche Organisationen geworden ist und in jedem Wahlzyklus Spenden in Milliardenhöhe verarbeitet. Die potenziellen Probleme bei der Überprüfung ausländischer Spenden könnten das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Plattform untergraben und Fragen zur Integrität des politischen Spendensystems aufwerfen.
In dem Brief stellte Wallace-Jones fest, dass die Anwälte von ActBlue die Identität identifiziert hatten
Quelle: The New York Times


