Die amtierende AG Blanche lehnt die Begnadigung von Ghislaine Maxwell ab

Der amtierende US-Generalstaatsanwalt Todd Blanche sagte vor den Abgeordneten des Senats aus, dass er eine Begnadigung von Ghislaine Maxwell, der verurteilten Partnerin von Jeffrey Epstein im Sexhandel, nicht empfehlen würde.
Der amtierende US-Generalstaatsanwalt Todd Blanche übermittelte den Gesetzgebern im Senat während einer Haushaltsanhörung am Dienstag eine klare Botschaft und erklärte unmissverständlich, dass er eine Begnadigung von Ghislaine Maxwell nicht empfehlen würde, der langjährigen Mitarbeiterin des in Ungnade gefallenen Finanziers Jeffrey Epstein, die derzeit eine 20-jährige Haftstrafe wegen ihrer Beteiligung an Verbrechen des Sexhandels verbüßt. Die Erklärung erfolgte im Rahmen einer umfassenderen Aussage vor dem Haushaltsunterausschuss des Senats zu Haushaltsanträgen für das Justizministerium
Maxwell, die seit langem als Hauptvermittlerin in Epsteins kriminellem Unternehmen gilt, wurde in einem hochkarätigen Prozess, der landesweites Aufsehen erregte, in fünf von sechs gegen sie vorgebrachten Anklagepunkten verurteilt. Ihre Verurteilung markierte einen bedeutenden Fortschritt in der laufenden juristischen Auseinandersetzung im Fall Epstein, in die zahlreiche mächtige Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft verwickelt waren. Die 62-jährige britische Prominente hat trotz des Urteils der Jury ihre Unschuld beteuert, und ihr Anwaltsteam hat weiterhin Berufung eingelegt und auf verschiedenen Wegen um Gnade gebeten.
Während der Anhörung im Senat waren Blanches Äußerungen angesichts der anhaltenden Spekulationen über mögliche Begnadigungen und Umwandlungen von verschiedenen Seiten besonders bemerkenswert. Seine Aussage ging direkt auf Bedenken ein, die unter Opfervertretern und Strafverfolgungsbeamten geäußert wurden, die ihre Besorgnis darüber geäußert haben, dass möglicherweise eine Gnadengenehmigung der Exekutive auf Personen ausgeweitet wird, die im Zusammenhang mit den Epstein-Ermittlungen verurteilt wurden. Indem Blanche öffentlich seinen Widerstand gegen eine Begnadigung zum Ausdruck brachte, signalisierte er das Engagement des Justizministeriums für die Verurteilung und das vom Gericht verhängte Urteil.
Quelle: The Guardian


