Vater eines Aktivisten nach Hongkonger Sicherheitsgesetz inhaftiert

Hongkongs nationales Sicherheitsgesetz wurde genutzt, um den Vater eines in den USA ansässigen Aktivisten zu acht Monaten Gefängnis zu verurteilen. Dies war der erste Fall, der sich gegen ein im Ausland lebendes Familienmitglied eines Aktivisten richtete.
In einem besorgniserregenden Schritt hat ein Gericht in Hongkong das strenge nationale Sicherheitsgesetz der Stadt genutzt, um Kwok Yin-sang, den Vater eines in den USA ansässigen Aktivisten, zu acht Monaten Gefängnis zu verurteilen. Dies ist das erste Mal, dass die Behörden ein Familienmitglied eines im Ausland lebenden Aktivisten ins Visier nehmen, der von der Regierung gesucht wird.
Das Vorgehen gegen Andersdenkende in Hongkong ist ein anhaltendes Problem, da das nationale Sicherheitsgesetz als wirksames Instrument eingesetzt wird, um kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen. Die Verurteilung von Kwok Yin-sang, dem Vater von Anna Kwok, der Geschäftsführerin des Hong Kong Democracy Council, ist eine deutliche Erinnerung an die Reichweite und Wirkung dieser umstrittenen Gesetzgebung.
Quelle: NPR


