Jahrzehnte später droht der adoptierten iranischen Waise die Abschiebung

Ein US-Veteran adoptierte als Kind ein iranisches Waisenkind, doch Jahre später versucht ICE nun, sie abzuschieben, obwohl sie keine Vorstrafen hat.
Als Kind von einem US-Veteranen adoptiert, droht dieser iranischen Frau nun die Abschiebung aus dem Land, das sie seit Jahrzehnten ihr Zuhause nennt. Da sie keine Vorstrafen hat, ist sie sich nicht sicher, was zu der plötzlichen Abschiebungsanordnung geführt hat, befürchtet jedoch, in den Iran zurückgeschickt zu werden, da ihr Vater Militärdienst geleistet hat und ihrem christlichen Glauben angehört.
Die Geschichte der Frau wirft ein Licht auf die komplexe und oft unvorhersehbare Natur des US-amerikanischen Einwanderungssystems, in dem selbst diejenigen, die als unschuldige Kinder ins Land gebracht wurden, Jahre später mit der Abschiebung rechnen müssen. Ihr Fall unterstreicht die Notwendigkeit einer umfassenderen und humaneren Politik, um die Herausforderungen anzugehen, mit denen Adoptierte und andere Einwanderer ohne Rechtsstatus konfrontiert sind.
Quelle: NPR

