Afrikanische Nationen bereiten sich auf Umwälzungen in der Lieferkette inmitten des Nahostkonflikts vor

Experten warnen, dass afrikanische Länder, die stark auf importierte Düngemittel und Nahrungsmittel angewiesen sind, besonders anfällig für Störungen durch den Krieg im Nahen Osten sind.
Während der Krieg im Nahen Osten weiter eskaliert, schlagen Experten Alarm wegen der schlimmen Folgen, mit denen viele afrikanische Nationen konfrontiert sind. Diese Länder, in denen Landwirte stark von importierten Düngemitteln abhängig sind und ein erheblicher Teil des Haushaltsbudgets für Nahrungsmittel ausgegeben wird, müssen sich nun auf schwerwiegende Störungen der Lieferkette einstellen.
Die Straße von Hormus, eine wichtige Schifffahrtsroute nicht nur für Öl und Gas, sondern auch für in der Golfregion im Überfluss produzierte Düngemittel, wurde durch den anhaltenden Konflikt drastisch beeinträchtigt. Diese lebenswichtige Handelsader ist zu einem Krisenherd geworden und hat weitreichende Störungen verursacht, die sich nun auf dem gesamten afrikanischen Kontinent ausbreiten.
Für viele afrikanische Agrarwirtschaften ist die Abhängigkeit von importierten Düngemitteln eine kritische Schwachstelle. Die Lebensmittelproduktion in diesen Ländern ist stark von diesen essentiellen Nährstoffen abhängig, die nun vor großen Herausforderungen in der Lieferkette stehen. Während der Konflikt im Nahen Osten andauert, ist die Fähigkeit afrikanischer Landwirte, Zugang zu den Düngemitteln zu erhalten, die sie zur Aufrechterhaltung ihrer Ernteerträge benötigen, stark gefährdet.
Quelle: The Guardian


