Der Kampf der KI, die Erkennung von Depressionen zu knacken: Die Kintsugi-Abschaltung

Kintsugi, ein Startup, das KI zur Erkennung von Depressionen entwickelt, wird geschlossen, nachdem es ihm nicht gelungen ist, die FDA-Zulassung zu erhalten. Die Herausforderungen verdeutlichen die Hürden bei der Markteinführung KI-gestützter Tools für die psychische Gesundheit.
Der Kampf von KI gegen die Depressionserkennung: The Kintsugi Shutdown
Seit sieben Jahren entwickelt das in Kalifornien ansässige Startup Kintsugi KI, die darauf ausgelegt ist, Anzeichen von Depression und Angst anhand der Sprache einer Person zu erkennen. Nachdem es dem Unternehmen jedoch nicht gelungen ist, rechtzeitig die FDA-Zulassung zu erhalten, stellt es den Betrieb ein und veröffentlicht den Großteil seiner Technologie als Open Source. Einige Elemente könnten sogar ein zweites Leben jenseits der Gesundheitsversorgung finden, wie etwa die Erkennung von Deepfake-Audio.
Beurteilungen der psychischen Gesundheit stützen sich immer noch weitgehend auf Patientenfragebögen und klinische Interviews und nicht auf die in der physikalischen Medizin üblichen Labortests oder Scans. Anstatt sich auf das zu konzentrieren, was jemand sagt, analysiert die Software von Kintsugi, wie es gesagt wird. Die KI-Modelle des Unternehmens wurden anhand Tausender Audioaufnahmen trainiert und lernten, subtile Stimmmuster zu erkennen, die auf Depression oder Angstzustände hinweisen könnten.
Quelle: The Verge


