Hilfsorganisationen legen Berufung beim Obersten Gerichtshof Israels ein, da ein Arbeitsverbot für Gaza und das Westjordanland droht

Dutzenden Hilfsorganisationen droht ein Operationsverbot im Gazastreifen, im Westjordanland und in Ostjerusalem, was zu einer rechtlichen Anfechtung der umstrittenen israelischen Anordnung führt.
In einem Schritt, der wichtige humanitäre Hilfsbemühungen zu gefährden droht, hat die israelische Regierung 37 Hilfsgruppen angewiesen, ihre Einsätze im kriegszerrütteten Gazastreifen sowie im besetzten Westjordanland und Ostjerusalem einzustellen. Diese umstrittene Entscheidung hat eine dringende rechtliche Anfechtung ausgelöst, bei der Hilfsorganisationen beim Obersten Gerichtshof Israels beantragt haben, einzugreifen und die Umsetzung des Arbeitsverbots zu verhindern.
Die bevorstehenden Beschränkungen, die in den kommenden Wochen in Kraft treten sollen, haben bei Menschenrechtsaktivisten und Entwicklungshelfern Besorgnis erregt, die davor warnen, dass der Schritt verheerende Folgen für die gefährdete Bevölkerung in diesen von Konflikten heimgesuchten Regionen haben könnte. Zu den betroffenen Organisationen zählen sowohl internationale Hilfsorganisationen als auch lokale Nichtregierungsorganisationen (NGOs), die den Palästinensern in den besetzten Gebieten wesentliche Dienste wie Gesundheitsversorgung, Bildung und Nothilfe leisten.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Al Jazeera

