CEO von Air Canada tritt nach Kontroverse um Video-Hommage zurück

Michael Rousseau tritt zurück, nachdem es zu Gegenreaktionen wegen seines nur auf Englisch erhältlichen Video-Tributs an Piloten kam, die bei einem tödlichen Absturz am Flughafen LaGuardia ums Leben kamen.
Der CEO von Air Canada, Michael Rousseau, tritt von seinem Amt zurück, nachdem er mit erheblicher öffentlicher und politischer Gegenreaktion wegen seiner nur auf Englisch verfassten Video-Hommage an Piloten konfrontiert war, die bei einer tragischen Kollision am Flughafen LaGuardia ums Leben kamen.
Rousseaus Videobotschaft, in der er sich mit dem tödlichen Vorfall befasste, stieß auf weit verbreiteten Spott und Empörung, insbesondere bei französischsprachigen Kanadiern, weil er es versäumt hatte, die Botschaft in beiden Sprachen zu überbringen Kanadas offizielle Sprachen. Der Vorstandsvorsitzende von Air Canada war dafür kritisiert worden, dass er während der Ehrung trotz des Status der Fluggesellschaft als nationale Fluggesellschaft kein Französisch sprach.
In einer am Montag veröffentlichten Erklärung gab Air Canada bekannt, dass Rousseau bis zum Ende des dritten Quartals 2026 in den Ruhestand treten wird. Er wird das Unternehmen bis dahin weiterhin leiten und im Vorstand tätig sein.
Die Kontroverse um Rousseaus Videobotschaft war von großer Bedeutung Die Öffentlichkeitsarbeit war ein Albtraum für die Fluggesellschaft, da sowohl die Öffentlichkeit als auch die Politiker ihre Empörung darüber zum Ausdruck brachten, dass er das Problem nicht auf Französisch angesprochen hatte. Der Vorfall verdeutlichte die Bedeutung sprachlicher Dualität und kultureller Sensibilität, insbesondere für ein Unternehmen, das als Symbol der nationalen kanadischen Identität dient.

