Führungswechsel bei Air Canada: CEO kündigt Rücktritt aufgrund von Kontroversen an

Nachdem der CEO wegen eines nur auf Englisch verfassten Kondolenzvideos nach einem tödlichen Zusammenstoß mit Air Canada kritisiert wurde, tritt er zurück. Dieser Schritt erfolgt inmitten von Rücktrittsforderungen.
In einer überraschenden Ankündigung hat Michael Rousseau, CEO von Air Canada, seinen Rücktritt angekündigt, nachdem er die Reaktion des Unternehmens auf eine kürzliche tödliche Kollision am LaGuardia Airport intensiv geprüft und heftig kritisiert hatte.
Bei dem Vorfall, der sich Anfang des Jahres ereignete, kollidierte ein Air-Canada-Flugzeug mit einem Bodenfahrzeug, was den tragischen Verlust von Menschenleben zur Folge hatte. In der Folge geriet Rousseau in die Kritik, weil er ein Kondolenzvideo veröffentlichte, das ausschließlich auf Englisch gehalten wurde, obwohl Air Canada sowohl auf dem englisch- als auch auf dem französischsprachigen Markt tätig war.
Die Rufe nach Rousseaus Rücktritt wurden lauter, als das Unternehmen wegen seiner vermeintlichen Unempfindlichkeit gegenüber der sprachlichen Vielfalt seines Kundenstamms kritisiert wurde. Die nur Englisch-Nachricht wurde von vielen als Versäumnis angesehen, die sprachlichen Bedürfnisse aller Air Canada-Passagiere, insbesondere derjenigen in Quebec und anderen französischsprachigen Regionen, angemessen zu berücksichtigen.
Quelle: BBC News


