Alarmierender UN-Bericht: Israel wird der „Massenvertreibung“ von Palästinensern im Westjordanland beschuldigt

Die Vereinten Nationen warnen vor einem besorgniserregenden Anstieg der israelischen Siedler- und Armeegewalt, der zur Zwangsumsiedlung von über 36.000 Palästinensern im Westjordanland führt.
In einer deutlichen Warnung hat das Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte (OHCHR) Israel beschuldigt, eine „Massenvertreibung von Palästinensern“ aus dem besetzten Westjordanland durchzuführen. Nach Angaben der UN-Agentur wurden im vergangenen Jahr mehr als 36.000 Palästinenser aufgrund der eskalierenden Gewalt seitens israelischer Siedler und der Armee gewaltsam vertrieben.
Die Zahlen, die den Zeitraum von Januar 2022 bis Januar 2023 abdecken, stellen einen deutlichen Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren dar. Im Jahr 2021 berichteten die Vereinten Nationen, dass rund 9.600 Palästinenser im Westjordanland vertrieben worden seien. Dieser alarmierende Trend hat international Besorgnis ausgelöst und fordert sofortige Maßnahmen zum Schutz der Rechte der palästinensischen Bevölkerung.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}} alt=Quelle: Al Jazeera


