Alec Baldwin muss sich nach der Schießerei in Rust einer Zivilklage gegenübersehen

Alec Baldwin steht im Mittelpunkt eines neuen Zivilprozesses, nachdem das Strafverfahren gegen ihn im Jahr 2024 eingestellt wurde. Bei dem vielbeachteten Vorfall am Filmset in Rust kam ein Kameramann ums Leben.
Fast zwei Jahre nach den tragischen Schießereien am Set des Films Rust, die zum Tod der Kamerafrau Halyna Hutchins führten, steht der Schauspieler Alec Baldwin vor einem Zivilprozess. Das Strafverfahren gegen Baldwin wurde 2024 eingestellt, doch die Familien der von dem Vorfall Betroffenen haben nun eine Zivilklage mit der Forderung nach Schadensersatz eingereicht.
Der Zivilprozess wird sich mit den Einzelheiten der Schießerei am Set von New Mexico im Oktober 2021 befassen. Baldwin, der sowohl Star als auch Produzent des Films war, hielt während einer Probe einen Revolver in der Hand, als dieser abgefeuert wurde, wodurch Hutchins und Regisseur Joel Souza tödlich verletzt wurden.
Nach der Tragödie behauptete Baldwin, er habe nicht gewusst, dass die Waffe mit scharfer Munition geladen sei, und dass es sich bei der Schießerei um einen schrecklichen Unfall gehandelt habe. In der Zivilklage wird jedoch behauptet, dass Baldwin und das Produktionsteam des Films am Set fahrlässig mit Schusswaffen umgegangen seien, was zu dem tödlichen Vorfall geführt habe.
Quelle: BBC News


