Mutmaßliche Bondi-Angreifer stehen im Zusammenhang mit Visa-Verstößen des jordanischen Coffeeshop-Besitzers

Der jordanische Staatsbürger Mohammad Odeh Saleh, dessen Café von den Verdächtigen des tödlichsten Terroranschlags Australiens besucht wurde, wurde auf den Philippinen wegen Visaverstößen festgenommen.
Behörden, die den monatelangen Aufenthalt der mutmaßlichen bewaffneten Männer auf der Insel Mindanao im Süden der Philippinen untersuchen, haben ergeben, dass ein jordanischer Staatsbürger, dessen Café von den Verdächtigen hinter dem Terroranschlag am Bondi Beach besucht wurde, wegen Überschreitung seines Visums festgenommen wurde. Mohammad Odeh Saleh, der 65-jährige Inhaber des Unternehmens, reiste vor seiner Festnahme am Montag in Pagadian City häufig zwischen Australien und dem Nahen Osten.
Der Bondi Beach-Anschlag im Dezember war Australiens tödlichster Terroranschlag in jüngster Zeit. Die Ermittler untersuchen nun mögliche Zusammenhänge zwischen Salehs Coffeeshop-Besuchen und den Aktivitäten der Verdächtigen während ihres Aufenthalts auf den Philippinen. Salehs Verhaftung durch das philippinische Militär unterstreicht das komplexe internationale Geflecht der Ermittlungen rund um diesen hochkarätigen Fall.

