Anthropic lehnt umstrittenes Gesetz zur KI-Haftung ab: OpenAI-Kluft

Anthropic, ein führendes KI-Unternehmen, hat sich gegen den von OpenAI unterstützten Gesetzentwurf von Illinois ausgesprochen, der KI-Labore vor der Haftung für katastrophale Ausfälle schützen könnte. Experten äußern sich zu diesem eskalierenden Konflikt in der KI-Branche.
Anthropic, ein führendes Forschungsunternehmen für künstliche Intelligenz, hat sich entschieden gegen einen umstrittenen Gesetzentwurf aus Illinois ausgesprochen, der KI-Labore vor der Haftung für Massentote, Finanzkatastrophen und andere katastrophale Ausfälle schützen könnte. Damit steht das Unternehmen in direktem Gegensatz zu OpenAI, einem führenden KI-Forschungslabor, das den Gesetzesvorschlag unterstützt hat.
Der fragliche Gesetzentwurf, bekannt als Artificial Intelligence Video Interview Act (AIVIA), würde neue Vorschriften für den Einsatz von KI in Vorstellungsgesprächen vorsehen. Einige Experten argumentieren jedoch, dass die weit gefasste Formulierung des Gesetzes auch die rechtliche Haftung von KI-Unternehmen für die realen Auswirkungen ihrer Technologien erheblich einschränken könnte.
Anthropic, bekannt für seinen Fokus auf die Entwicklung sicherer und ethischer KI-Systeme, hat sich lautstark gegen AIVIA ausgesprochen. Der Mitbegründer des Unternehmens, Dario Amodei, hat den Gesetzentwurf öffentlich kritisiert und argumentiert, dass er die Rechenschaftspflicht untergraben und einen gefährlichen Präzedenzfall für die KI-Branche schaffen könnte.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}} alt=Quelle: Wired


