Antiautoritäre Kundgebungen gewinnen weltweit an Dynamik

Es wird erwartet, dass sich Millionen Menschen den dritten „No Kings“-Protesten anschließen, einer dezentralen Bewegung, die sich gegen die autoritäre Herrschaft stellt. Die Organisatoren diskutieren die allgemeinen Ziele der Bewegung und den Mangel an formeller Führung.
Die antiautoritäre „No Kings“-Bewegung wird an diesem Samstag ihre dritte und größte Protestrunde abhalten, mit über 3.100 Kundgebungen in den USA und 15 anderen Ländern. Die Bewegung wurde im Juni 2025 ins Leben gerufen, um sich gegen die Politik der Trump-Regierung zu stellen. Sie ist schnell gewachsen, wobei der letzte Protest im Oktober 2025 schätzungsweise 7 Millionen Teilnehmer anzog.
Die Organisatoren sagen, dass der dezentrale Charakter der Proteste, bei dem kein einzelner Führer oder eine einzelne Organisation verantwortlich ist, ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts der Bewegung ist. Allgemeine Ziele wie der Widerstand gegen autoritäre Herrschaft und die Förderung demokratischer Werte fanden großen Anklang und führten zu der erwarteten Rekordbeteiligung an den Veranstaltungen dieses Wochenendes.


