Arabische Nationen durch potenziellen Iran-Konflikt am Boden zerstört: Neuer UN-Bericht

Eine neue UNDP-Studie warnt davor, dass selbst ein kurzer, aber heftiger Krieg mit dem Iran die arabischen Länder bis zu 194 Milliarden US-Dollar kosten und die Armutsraten im Sudan, im Jemen und im Libanon deutlich ansteigen lassen könnte.
Ein neuer Bericht des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) hat die schlimmen wirtschaftlichen Folgen aufgezeigt, mit denen arabische Nationen rechnen müssten, wenn ein Krieg zwischen dem Iran und dem Westen ausbrechen würde. Der Studie zufolge könnte selbst ein kurzer, aber intensiver Konflikt mit dem Iran diesen Ländern bis zu 194 Milliarden US-Dollar Verluste kosten.
Der Bericht zeichnet ein düsteres Bild und warnt davor, dass Länder wie Sudan, Jemen und Libanon infolge eines solchen Konflikts einen erheblichen Anstieg ihrer Armutsraten verzeichnen würden. Dies wäre verheerend für die Bevölkerung, die bereits mit wirtschaftlicher Not und Instabilität zu kämpfen hat.
Die UNDP-Analyse legt nahe, dass die Auswirkungen weit über den unmittelbaren Kriegsschauplatz hinausgehen, sich auf die gesamte Region auswirken und eine Vielzahl von Sektoren betreffen würden, von Handel und Investitionen bis hin zu Tourismus und Überweisungen. Das Potenzial für Störungen wichtiger Schifffahrtswege und der Energieinfrastruktur verstärkt die Besorgnis nur noch mehr.
Quelle: Al Jazeera


