Argentinier kommen zusammen, um 50 Jahre seit dem blutigen Putsch zu gedenken

Zehntausende versammeln sich in Buenos Aires, um den tragischen 50. Jahrestag der letzten militärischen Machtübernahme Argentiniens zu begehen und über die turbulente Vergangenheit des Landes nachzudenken.
Buenos Aires – Am 50. Jahrestag des letzten Militärputsches in Argentinien strömten Tausende Menschen auf die Straßen der Hauptstadt Buenos Aires, um an den feierlichen Anlass zu erinnern. Der Marsch, der eine große Menschenmenge anzog, war eine eindrucksvolle Erinnerung an die turbulente Geschichte des Landes und ein Aufruf zur Wachsamkeit beim Schutz der Demokratie.
Der Putsch von 1973, der die demokratisch gewählte Regierung von Präsidentin Isabela Perón stürzte, leitete eine Periode der Militärdiktatur ein, die bis 1983 andauerte. In dieser Zeit wurden schätzungsweise 30.000 Menschen vom Regime verschwunden, gefoltert oder getötet, was es zu einem der dunkelsten Kapitel in der modernen Geschichte Argentiniens macht.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Al Jazeera

