Brandanschläge richten sich gegen iranische Dissidenten und jüdische Institutionen in London

Die Anti-Terror-Polizei untersucht eine Reihe von Brandanschlägen gegen iranische und jüdische Ziele in London und lässt Befürchtungen über eine mögliche Beteiligung des iranischen Staates aufkommen.
Anti-Terror-Ermittler untersuchen drei verschiedene Brandanschläge in London gegen einen iranischen Dissidenten und jüdische Ziele, aus Angst, dass der iranische Staat dahinter stecken könnte.
Der jüngste Angriff ereignete sich am Mittwochabend gegen 20:30 Uhr gegen die Büros der Muttergesellschaft eines Unternehmens, das Iran International betreibt, einen persischen Nachrichtensender, der sich gegen das Regime stellt Teheran.

Dieser Vorfall folgt auf einen versuchten Brandbombenanschlag auf eine Synagoge im Norden Londons Anfang dieser Woche und einen Brandanschlag auf einen persischsprachigen, regierungskritischen Satellitenfernsehsender im letzten Monat.
Die Met-Polizei prüft die Möglichkeit, dass der iranische Staat hinter den Angriffen steckt, die sich sowohl gegen iranische Dissidenten als auch gegen jüdische Institutionen richten im Vereinigten Königreich.

Die Behörden betrachten die Vorfälle als potenzielle terroristische Angriffe und haben eine umfassende Anti-Terror-Untersuchung eingeleitet, um die Motive zu ermitteln und die Täter zu identifizieren.
Die Angriffe finden vor dem Hintergrund verschärfter Spannungen zwischen dem Vereinigten Königreich und dem Iran statt, wobei die iranische Regierung wegen ihres Vorgehens gegen regierungsfeindliche Proteste und ihrer Unterstützung internationaler Kritik ausgesetzt ist Russlands Invasion in der Ukraine.

Experten warnen davor, dass das iranische Regime möglicherweise versucht, seine Kritiker im Ausland einzuschüchtern und zum Schweigen zu bringen, indem es verdeckte Operationen und Stellvertretergruppen einsetzt, um Angriffe auf Dissidenten und jüdische Ziele durchzuführen.
Die Ermittlungen zu diesen Brandanschlägen dauern an und die Behörden fordern die Öffentlichkeit auf, wachsam zu bleiben und solche zu melden verdächtige Aktivität an die Polizei.


