Artemis-Mondmissionen hängen von der entscheidenden Wiedereintrittsphase ab

Die Zukunft des Artemis-Programms hängt von der kritischen Wiedereintrittsphase ab, da Astronauten bei der Rückkehr vom Mond der 32-fachen Schallgeschwindigkeit ausgesetzt sind. Wiedereintrittsrisiken könnten das gesamte Raumfahrtprogramm entscheidend beeinflussen oder zum Scheitern bringen.
Das Artemis-Programm, der ehrgeizige Plan der NASA, Menschen zum Mond zurückzubringen, hängt von einer der gefährlichsten Phasen der Mission ab: dem Wiedereintritt. In der Vergangenheit wurden ganze Raumfahrtprogramme nach einem Scheitern in der Wiedereintrittsphase abgebrochen, und für Artemis steht besonders viel auf dem Spiel, da Astronauten bei ihrer Rückkehr von der Mondoberfläche mit unglaublicher 32-facher Schallgeschwindigkeit reisen werden.
Der Wiedereintritt ist die Phase, in der das Raumschiff mit den Astronauten aus seiner Hochgeschwindigkeitsumlaufbahn abbremsen und sicher auf der Erde landen muss. Dieser Prozess setzt das Raumschiff extremen Temperaturen, G-Kräften und anderen herausfordernden Bedingungen aus, die frühere Weltraummissionen zum Scheitern verurteilt haben. Das Scheitern des Apollo 13-Wiedereintritts hätte beispielsweise fast zum Verlust der gesamten Besatzung geführt.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Für die für 2024 geplante Mission Artemis II überlässt die NASA nichts dem Zufall. Die Agentur hat den Hitzeschild der Raumsonde Orion und andere wichtige Wiedereintrittssysteme gründlich getestet, aber der wahre Test wird kommen, wenn Astronauten mit der Raumsonde nach ihrer Reise um den Mond zurück zur Erde fahren.
Quelle: Wired


