Australiens meistgesuchter Flüchtling stirbt nach dramatischer Fahndung

Der Tod des Doppelmörders Dezi Freeman hat neue Fragen zu seiner siebenmonatigen Flucht vor den Behörden und zu möglicher Hilfe von außen aufgeworfen.
Dezi Freeman, eine der meistgesuchten Flüchtlinge Australiens, ist nach einer dramatischen siebenmonatigen Fahndung im abgelegenen Busch gestorben. Der 34-jährige Doppelmörder war seit seiner Flucht aus einem Gefängnistransporter im Februar auf der Flucht und führte die Behörden zu einer hochkarätigen Verfolgungsjagd, die die ganze Nation erfasste.
Freemans Leiche wurde am Dienstag in einer abgelegenen Gegend des Northern Territory entdeckt, mehrere hundert Kilometer von der Stelle entfernt, an der er zuletzt gesichtet wurde. Die Polizei hat die Todesursache noch nicht bekannt gegeben, aber vorläufige Untersuchungen deuten darauf hin, dass er möglicherweise an den Folgen der Exposition oder anderen natürlichen Ursachen im Zusammenhang mit seiner Zeit in der Wildnis gestorben ist.
Die mysteriösen Umstände, unter denen Freeman so lange der Gefangennahme entging, haben neue Fragen darüber aufgeworfen, wie er fast sieben Monate lang unentdeckt im rauen australischen Busch überleben konnte. Die Behörden gehen davon aus, dass er Hilfe von außen erhalten haben muss, um den umfangreichen Suchaktionen zu entgehen, bei denen Hubschrauber, Drohnen und Hunderte Polizisten das zerklüftete Gelände absuchten.
Quelle: BBC News


