Australische Regierung wird aufgefordert, iranische Frauenfußballstars zu schützen

Mitglieder der iranischen Frauenfußballmannschaft werden bedroht, nachdem sie gegen das unterdrückerische Regime protestiert haben. Fordert Australien auf, Asyl und Schutz anzubieten.
Die australische Regierung sieht sich mit Forderungen konfrontiert, Mitglieder der iranischen Frauenfußballmannschaft zu schützen, die sich derzeit für ein Spiel im Land aufhalten. Die Spieler haben lautstark ihre Unterstützung für die anhaltenden Proteste gegen das iranische Regime zum Ausdruck gebracht, was zu Ängsten um ihre Sicherheit geführt hat.
Die Proteste im Iran wurden durch den Tod von Mahsa Amini ausgelöst, einer 22-jährigen Frau, die in Polizeigewahrsam starb, nachdem sie wegen angeblicher Verletzung der strengen Hijab-Gesetze des Landes verhaftet worden war. Seitdem haben sich die Proteste zu einer breiteren Bewegung gegen die Unterdrückungspolitik der iranischen Regierung entwickelt, bei der Frauen eine zentrale Rolle spielen.
Mehrere Mitglieder der iranischen Frauenfußballmannschaft haben ihre Solidarität mit den Demonstranten zum Ausdruck gebracht, Unterstützungsbotschaften in den sozialen Medien gepostet und sich sogar die Haare geschnitten, um ihren Trotz zu demonstrieren. Dies hat den Zorn des iranischen Regimes auf sich gezogen, das die Spieler und ihre Familien zu Hause bedroht hat.
Während sich die Mannschaft auf ein Spiel am Sonntagabend gegen Australien vorbereitet, gibt es wachsende Bedenken hinsichtlich ihrer Sicherheit. Menschenrechtsgruppen und Politiker in Australien haben die Regierung aufgefordert, den Spielern Asyl und Schutz zu gewähren, wenn sie sich zum Überlaufen entschließen.
Quelle: The New York Times


