Österreich will die Nutzung sozialer Medien für Minderjährige einschränken

Die österreichische Drei-Parteien-Koalitionsregierung will bis Ende Juni einen Gesetzentwurf vorlegen, der Minderjährigen die Nutzung von Social-Media-Plattformen verbietet.
Um den wachsenden Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen sozialer Medien auf junge Menschen Rechnung zu tragen, will die österreichische Regierung ein Gesetz erlassen, das den Zugang zu sozialen Medien für Minderjährige unter 14 Jahren beschränkt. Dieses vorgeschlagene Verbot, das Teil einer umfassenderen Initiative der Drei-Parteien-Regierungskoalition ist, zielt darauf ab, die negativen Auswirkungen einzudämmen, die eine übermäßige Nutzung sozialer Medien auf das körperliche und geistige Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen haben kann.
Social-Media-Sucht und psychische Gesundheit Bedenken
Die Entscheidung zur Einführung dieser Gesetzgebung erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Beweise für die schädlichen Auswirkungen sozialer Medien auf das allgemeine Wohlbefinden junger Menschen. Studien haben gezeigt, dass ein längerer Kontakt mit sozialen Medien zu einem erhöhten Risiko für psychische Gesundheitsprobleme wie Angstzustände, Depressionen und geringes Selbstwertgefühl sowie zu einem höheren Risiko für die Entwicklung einer Social-Media-Sucht führen kann.
Quelle: Deutsche Welle


