Baby von Adoptiveltern im Missbrauchsfall getötet

Ein 13 Monate alter Junge starb, nachdem er routinemäßigen sexuellen Missbrauch und körperliche Übergriffe durch seine Adoptiveltern erlitten hatte, wie eine Jury des Gerichts Preston während des Prozesses anhörte.
Vor den Gerichten von Preston ereignete sich ein tragischer Fall, als Beweise dafür auftauchten, dass ein gefährdeter Säugling systematisch von den Personen misshandelt wurde, die mit seiner Fürsorge und seinem Schutz betraut waren. Preston Davey, ein 13 Monate alter Junge, erlitt vor seinem Tod durch diejenigen, denen die Genehmigung erteilt worden war, ihn zu adoptieren, das, was die Staatsanwaltschaft als routinemäßigen sexuellen Missbrauch, körperliche Übergriffe und Vernachlässigung beschreibt. Der Fall hat die Gemeinschaft schockiert und ernsthafte Fragen zu Adoptionsprüfungsverfahren und Kinderschutzprotokollen aufgeworfen.
Im Mittelpunkt dieses herzzerreißenden Falles stehen Jamie Varley, ein 37-jähriger Sekundarschullehrer, und sein Partner John McGowan-Fazakerley, 32, die sich zum Zeitpunkt der tragischen Ereignisse im offiziellen Adoptionsverfahren für das Kind befanden. Die Jury, die den Fall anhörte, erfuhr, dass Preston in seinem kurzen Leben wiederholt Fälle von Missbrauch und Misshandlung erlitten hatte, was ein verheerendes Bild davon zeichnete, wie ein Kinderschutzsystem möglicherweise nicht eingegriffen hat, bevor es zu spät war. Die während des Prozesses vorgelegten Zeugenaussagen haben die systematische Natur des Missbrauchs detailliert dargelegt und lassen darauf schließen, dass es sich nicht um Einzelfälle, sondern vielmehr um ein Verhaltensmuster handelte.
Die gegen beide Männer erhobenen Anklagen stellen einige der schwerwiegendsten Anschuldigungen im Familienrechtssystem dar und spiegeln die Schwere dessen wider, was sich angeblich in ihrem Haushalt ereignet hat. Rechtsexperten haben festgestellt, dass Adoptionsbetrug und der anschließende Missbrauch schutzbedürftiger Kinder eine besonders besorgniserregende Kriminalitätskategorie darstellen, da es sich dabei um einen kalkulierten Vertrauensbruch handelt, den soziale Dienste, Gerichte und letztendlich das schutzbedürftige Kind selbst Einzelpersonen entgegenbringen.
Quelle: The Guardian


