Der Rückstand an Asylanträgen nimmt aufgrund der Schwierigkeiten im Innenministerium zu

Neue Daten des Innenministeriums zeigen, dass sich der Rückstand an Asylanträgen innerhalb eines Jahres fast verdoppelt hat, was Bedenken hinsichtlich der Fähigkeit der Regierung zur Bewältigung der Krise aufkommen lässt.
Der Rückstand an Asylbewerbern, die nach der Ablehnung ihres ursprünglichen Antrags auf Berufung warten, ist den neuesten Statistiken des Innenministeriums zufolge sprunghaft angestiegen. Ende 2025 warteten mehr als 80.000 Fälle auf eine Neubewertung, ein 91-prozentiger Anstieg gegenüber dem Vorjahr.
Dieser Anstieg des Berufungsrückstands übersteigt die Zahl der Menschen, die noch auf ihre erste Asylentscheidung warten, deutlich, die Ende Dezember 2025 bei 64.000 lag. Die wachsende Warteschlange der Berufungsverfahren droht, ein wichtiges Versprechen zu untergraben der Regierung von Keir Starmer, die versprochen hat, die Krise im britischen Asylsystem anzugehen.


