Bank zahlt 72,5 Millionen US-Dollar für die Beilegung der Epstein-Klage wegen Sexhandels

Die Bank of America stimmte einer Einigung in Höhe von 72,5 Millionen US-Dollar zu, weil sie angeblich Warnsignale bezüglich der Sexhandelsaktivitäten des verurteilten Pädophilen Jeffrey Epstein ignoriert hatte.
Bank of America hat sich bereit erklärt, einen Vergleich in Höhe von 72,5 Millionen US-Dollar zu zahlen, um einen Rechtsstreit beizulegen, in dem behauptet wird, die Bank habe zahlreiche Warnsignale im Zusammenhang mit den Sexhandelsgeschäften des verurteilten Pädophilen Jeffrey Epstein ignoriert. Die Bank bestritt jegliches Fehlverhalten, beschloss jedoch, den Fall außergerichtlich beizulegen.
In der von den US-amerikanischen Jungferninseln eingereichten Klage wurde behauptet, dass die Bank of America Epstein weiterhin Bankdienstleistungen erbrachte, selbst nachdem er 2008 wegen Anwerbung von Prostitution bei einem Minderjährigen verurteilt worden war. Epstein war seit den 1990er Jahren Kunde der Bank und in der Klage wurde behauptet, dass die Bank sich seiner kriminellen Vorgeschichte und der verdächtigen Natur vieler seiner Transaktionen bewusst war.
Der Klage zufolge hat die Bank of America zahlreiche verdächtige Aktivitäten nicht gemeldet, darunter große Bargeldabhebungen, Zahlungen an mutmaßliche Mitverschwörer und Überweisungen auf Offshore-Konten. Berichten zufolge stellte die Bank auch weiterhin Bankdienstleistungen für Epsteins verschiedene Briefkastenfirmen bereit, die dazu genutzt wurden, seine Sexhandelsgeschäfte zu erleichtern.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}} alt=Quelle: Deutsche Welle


