Bank zahlt hohen Preis für Epstein-Krawatten zum Sexhandel

Die Bank of America vergleicht den Rechtsstreit mit Behauptungen, sie habe Jeffrey Epsteins Sexhandelsoperation ermöglicht, und stimmt der Zahlung einer beträchtlichen Summe zu, um den Fall aufzuklären.
In einem aufsehenerregenden Vergleich hat die Bank of America zugestimmt, einen erheblichen Betrag zu zahlen, um eine Klage beizulegen, in der die Bank beschuldigt wurde, die berüchtigten Sexhandelsaktivitäten von Jeffrey Epstein zu unterstützen. In der Klage wurde behauptet, die Bank habe die Augen vor Epsteins Verbrechen verschlossen und dabei geholfen, seine Ausbeutung junger Frauen und Mädchen zu ermöglichen.
Der Vergleich kommt nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten und einer intensiven Prüfung der Beziehung der Bank zu dem in Ungnade gefallenen Finanzier zustande. Epstein, der 2019 im Gefängnis starb, während er auf seinen Prozess wegen Sexhandelsvorwürfen wartete, war mehrere Jahre lang Kunde der Bank of America, in dieser Zeit soll die Bank in seinem Namen Millionen von Dollar abgewickelt haben.
Der Klageschrift zufolge war sich die Bank of America über Epsteins Vorstrafen und die gegen ihn erhobenen Vorwürfe des Sexhandels im Klaren, bot jedoch weiterhin Finanzdienstleistungen an und half ihm sogar beim Geldtransfer. Dadurch, so behaupteten die Kläger, machte sich die Bank an Epsteins Verbrechen mitschuldig und ermöglichte es ihm, weiterhin schutzbedürftige Personen auszubeuten.
Während die genauen Bedingungen des Vergleichs nicht bekannt gegeben wurden, deuten mit der Angelegenheit vertraute Quellen darauf hin, dass die Bank of America zugestimmt hat, eine beträchtliche Summe zu zahlen, um den Fall beizulegen. Die Einigung wird als bedeutender Sieg für die Opfer und ihre Befürworter angesehen, die seit langem die Verantwortung für die Institutionen und Einzelpersonen fordern, die Epsteins Missbräuche ermöglicht haben.
In einer Erklärung erkannte die Bank of America den Ernst der Lage an und brachte ihre Entschlossenheit zum Ausdruck, ihre Prozesse und Verfahren zu stärken, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Die Führung der Bank hat die Bedeutung einer robusten Compliance und einer verstärkten Due Diligence im Umgang mit Hochrisikokunden betont.
Der Epstein-Skandal hatte weitreichende Folgen für die Finanzbranche, da Banken und andere Institutionen einer verstärkten Prüfung ihrer Beziehungen zu Personen ausgesetzt waren, denen schwere Straftaten vorgeworfen wurden. Diese Einigung erinnert daran, dass Finanzinstitute in Bezug auf ihre Kundenbeziehungen und die damit verbundenen potenziellen Risiken äußerste Vorsicht und Wachsamkeit walten lassen müssen.
Quelle: BBC News


