Verbotene Weichmacher in deutschen Kinderleichen gefunden

Bei deutschen Kindern und Jugendlichen wurden alarmierende Mengen gefährlicher Weichmacher festgestellt, die gesundheitliche Bedenken hinsichtlich dieser allgegenwärtigen, aber weitgehend unbekannten Chemikalien in Alltagsprodukten aufkommen lassen.
In der vom Umweltbundesamt durchgeführten Studie wurden Urinproben von über 2.000 Kindern und Jugendlichen im Alter von 3 bis 17 Jahren analysiert. Die Ergebnisse zeigten, dass bei der Mehrzahl der Teilnehmer Phtalate und andere Weichmacher vorhanden waren, wobei einige Werte über den empfohlenen Grenzwerten lagen.
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Phthalate, eine Klasse endokrin wirkender Chemikalien, werden häufig in Produkten wie Kleidung, Kosmetika und Lebensmittelverpackungen verwendet. Die Exposition gegenüber diesen Chemikalien wird mit einer Reihe potenzieller Gesundheitsprobleme in Verbindung gebracht, darunter Fortpflanzungsprobleme, Entwicklungsprobleme und ein erhöhtes Risiko für Fettleibigkeit und Diabetes.
Die Hauptautorin der Studie, Dr. Marike Kolossa-Gehring, betonte die Notwendigkeit weiterer Forschung und Maßnahmen zur Lösung dieses Problems und erklärte:
Quelle: Deutsche Welle


