BBC kündigt den größten Personalabbau seit 15 Jahren an

Der legendäre britische Sender BBC wird voraussichtlich bis zu 2.000 Stellen abbauen, wovon etwa 10 % seiner 21.500 Mitarbeiter betroffen sein werden. Dies ist die größte Personalabbaumaßnahme des Unternehmens seit über einem Jahrzehnt.
Im Rahmen einer großen organisatorischen Umstrukturierung hat die BBC Pläne zum Abbau von bis zu 2.000 Stellen angekündigt, was den größten Personalabbau bei dem öffentlich-rechtlichen Sender seit 15 Jahren darstellt. Die Ankündigung erfolgt kurz bevor Matt Brittin im nächsten Monat Tim Davie als neuen Generaldirektor der BBC ablöst.
Die Kürzungen werden etwa 10 % der 21.500 Mitarbeiter der BBC betreffen. Die betroffenen Mitarbeiter werden am Mittwoch im Rahmen einer Mitarbeiterbesprechung über die Änderungen informiert. Die Entscheidung unterstreicht den wachsenden finanziellen Druck, dem die legendäre britische Medieninstitution ausgesetzt ist, da sie mit veränderten Zuschauergewohnheiten, zunehmender Konkurrenz durch Streaming-Dienste und anhaltenden Debatten über die Zukunft der Fernsehgebühren zu kämpfen hat.
Branchenanalysten zufolge sind die Kostensenkungsmaßnahmen der BBC wahrscheinlich auf die Notwendigkeit zurückzuführen, Ressourcen auf digitale Initiativen und neue Content-Plattformen umzulenken, um in der sich schnell verändernden Medienlandschaft besser konkurrieren zu können. Die Verlagerung hin zu Online- und On-Demand-Sendungen hat traditionelle Rundfunkanstalten wie die BBC vor große Herausforderungen gestellt, da sie ihr Geschäftsmodell und ihre Programmstrategie anpassen mussten, um den veränderten Vorlieben des Publikums gerecht zu werden.
In einer Erklärung räumte ein BBC-Sprecher ein, dass die Organisation vor schwierigen Entscheidungen stehe
Quelle: The Guardian


