Berliner Konferenz will mehr als eine Milliarde US-Dollar für dringende Projekte im Sudan sammeln

Während der verheerende Krieg im Sudan in sein viertes Jahr geht, zielt die Berliner Konferenz darauf ab, die globale Aufmerksamkeit neu zu lenken und über 1 Milliarde US-Dollar an Mitteln für wichtige humanitäre Hilfe und Wiederaufbaubemühungen zu sichern.
Berlin, Deutschland – Inmitten internationaler Krisen, die weltweite Aufmerksamkeit erfordern, ist der Krieg im Sudan weitgehend vom Radar verschwunden. Der anhaltende Konflikt, der seit fast vier Jahren andauert, bleibt jedoch eine dringende humanitäre Katastrophe, die dringendes Handeln und erhebliche finanzielle Mittel erfordert. Zu diesem Zweck will eine hochrangige Konferenz in Berlin über 1 Milliarde US-Dollar sammeln, um wichtige Projekte und Hilfsinitiativen in dem unruhigen ostafrikanischen Land zu unterstützen.
Die zweitägige Konferenz, die gemeinsam von der Bundesregierung und den Vereinten Nationen ausgerichtet wird, bringt Vertreter aus Dutzenden Ländern sowie internationalen Organisationen und NGOs zusammen, um Unterstützung und Engagement für den Wiederaufbau Sudans zu sammeln. Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock betonte die Bedeutung einer erneuten Auseinandersetzung der internationalen Gemeinschaft mit der Krise und erklärte: „Die Welt darf vor dem Leid im Sudan nicht die Augen verschließen.“
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Deutsche Welle


