Bezos verteidigt Amazons 40-Millionen-Dollar-Film „Melania“ als kluges Geschäft

Jeff Bezos steht zu Amazons umstrittener Investition in den Melania-Dokumentarfilm und behauptet, es sei eine vernünftige Geschäftsentscheidung gewesen, obwohl das beträchtliche Budget nicht wieder hereingeholt werden konnte.
Jeff Bezos hat Amazons vielfach geprüfte Melania-Dokumentation öffentlich als strategisch sinnvolle Geschäftsentscheidung verteidigt, trotz der enttäuschenden finanziellen Leistung des Films bei der Veröffentlichung. Der Amazon-Gründer und Vorstandsvorsitzender ging kürzlich in einem Interview mit CNBC auf Fragen zu dem umstrittenen Projekt ein und erläuterte, warum der Streaming-Riese so viel in den biografischen Film über die ehemalige First Lady investiert hat.
Der Dokumentarfilm, der das Leben und die Erfahrungen von Melania Trump in der Zeit vor Donald Trumps zweiter Amtseinführung als Präsident schildert, stellte eine erhebliche finanzielle Verpflichtung für Amazon Studios dar. Das Unternehmen erwarb die Filmrechte für rund 40 Millionen US-Dollar, während Melania selbst Berichten zufolge 28 Millionen US-Dollar aus dem Deal erhielt, was es zu einer der teuersten Dokumentarfilm-Akquisitionen der letzten Zeit machte. Über die Anschaffungskosten hinaus stellte Amazon weitere 35 Millionen US-Dollar für umfassende Marketingmaßnahmen bereit, um den Film auf seinen Streaming-Plattformen und traditionellen Medienkanälen zu bewerben.
Während des CNBC-Interviews bestritt Bezos entschieden jegliche persönliche Beteiligung an den kreativen Entscheidungen oder dem Erwerbsprozess rund um den Melania-Film. Er betonte, dass solche inhaltlichen Entscheidungen in den Zuständigkeitsbereich der spezialisierten Unterhaltungsabteilungen von Amazon fallen und nicht in den Zuständigkeitsbereich der Geschäftsleitung. Diese Klarstellung kam, als Beobachter fragten, ob die umstrittene Investition mit der typischen Content-Strategie und den Aktionärsinteressen des Unternehmens übereinstimmte.


