Die Zahl der Milliardäre soll bis 2031 auf 4.000 steigen

Schätzungen zufolge wird die weltweite Milliardärsbevölkerung in fünf Jahren um 25 % ansteigen. Die Analyse zeigt, dass sich die Vermögensbildung bei Superreichen weltweit beschleunigt.
Die reichsten Menschen der Welt häufen Vermögen in beispiellosem Tempo an, und neue Prognosen deuten auf ein dramatisches Wachstum der Milliardärsklasse in den kommenden Jahren hin. Laut einer umfassenden Analyse des führenden Immobilienmaklers Knight Frank beträgt die Weltbevölkerung der Milliardäre derzeit 3.110 und steht vor einem erheblichen Wachstum, das die weltweiten Vermögensverteilungsmuster grundlegend verändern könnte.
Die Untersuchung zeigt, dass die Zahl der ultrareichen Personen in den nächsten fünf Jahren um etwa 25 % steigen könnte, was die Gesamtbevölkerung der Milliardäre bis 2031 möglicherweise auf fast 3.915 erhöhen könnte eine deutliche Beschleunigung der Vermögenskonzentration auf den höchsten Wirtschaftsebenen, die breitere Trends auf den globalen Finanzmärkten und unternehmerische Erfolgsraten widerspiegelt. Die Prognosen basieren auf einer strengen Wirtschaftsmodellierung und Analyse bestehender Vermögensbildungsmuster in mehreren Regionen und Branchen.
Knight Franks Analyse weist auf das hin, was Experten als „tiefgreifende strukturelle Beschleunigung“ der weltweit wirkenden Mechanismen zur Vermögensbildung bezeichnen. Dieses Phänomen deutet darauf hin, dass die Bedingungen, die eine schnelle Anhäufung von Milliardenvermögen ermöglichen, günstiger und weitverbreiteter geworden sind als jemals zuvor in der modernen Wirtschaftsgeschichte. Die Beschleunigung scheint auf mehrere miteinander verbundene Faktoren zurückzuführen zu sein, darunter technologische Innovation, Zugang zu Kapitalmärkten und die Entstehung neuer Industrien, die außergewöhnliche Gewinne generieren.
Quelle: The Guardian


