Binance verklagt das Wall Street Journal und widersetzt sich den Untersuchungen der Regierung zu sanktionierten Transfers

Die Krypto-Börse Binance ergreift rechtliche Schritte gegen WSJ wegen Bericht über Überweisungen in Höhe von 1,7 Milliarden US-Dollar an vom Iran unterstützte Terrorgruppen, während die Ermittlungen der Regierung intensiviert werden.
In einem mutigen Schritt verklagt die Kryptowährungsbörse Binance das Wall Street Journal (WSJ) wegen Verleumdung, mit dem Ziel, eine neue Welle staatlicher Ermittlungen abzuwehren, weil es ihr angeblich nicht gelungen ist, Überweisungen in Höhe von 1,7 Milliarden US-Dollar an ein Netzwerk aufzudecken, das vom Iran unterstützte Terrorgruppen finanziert.
Die Klage folgt auf eine Klage des WSJ Untersuchung, die sich auf Gespräche mit Insidern und Überprüfungen interner Dokumente stützte. In dem Bericht wurde behauptet, Binance habe stillschweigend seine eigenen Ermittlungen zu den rechtswidrigen Transfers eingestellt und dann Compliance-Mitarbeiter entlassen, die sie ursprünglich gemeldet hatten.
Binance hat diese Anschuldigungen vehement zurückgewiesen und dem Journal vorgeworfen, eine „Schein“-Untersuchung durchgeführt zu haben, bei der die Aussagen des Unternehmens absichtlich außer Acht gelassen wurden. Die Börse beharrt darauf, dass sie ihre Untersuchung der rechtswidrigen Transfers entgegen der Berichterstattung des WSJ nicht abgeschlossen habe.

Dies wird in der Klage behauptet Der WSJ-Bericht beschuldigte Binance fälschlicherweise der Vergeltung, neben zehn weiteren Behauptungen, die die Börse für unwahr hält. Binance argumentiert, dass das Journal die Haltung des Unternehmens in dieser Angelegenheit nicht zur Kenntnis genommen habe, trotz der Bemühungen der Börse, ihre Sichtweise darzulegen.
Der eskalierende Rechtsstreit kommt zu einer Zeit, in der Regierungsbehörden auf der ganzen Welt ihre Kontrolle über die Geschäftstätigkeit von Binance intensivieren. Die Behörden untersuchen das angebliche Versäumnis der Börse, Überweisungen in Höhe von 1,7 Milliarden US-Dollar an ein Netzwerk zu verhindern, das mit vom Iran unterstützten Terrororganisationen in Verbindung steht, was Bedenken hinsichtlich der Einhaltung internationaler Sanktionen durch Binance aufkommen lässt.

Die aggressive rechtliche Reaktion von Binance unterstreicht die hohen Risiken, die mit der laufenden Saga verbunden sind. Die Börse, eine der größten Kryptowährungsplattformen weltweit, ist eindeutig entschlossen, ihren Ruf zu verteidigen und den zunehmenden regulatorischen Druck abzuwehren.
Während sich der Kampf zwischen Binance und dem WSJ entfaltet, werden die Kryptoindustrie und die Aufsichtsbehörden genau beobachten, wie sich dieser rechtliche Showdown entwickelt, der erhebliche Auswirkungen auf die Zukunft der Börse und des gesamten Kryptowährungs-Ökosystems haben wird.
Quelle: Ars Technica


