Überparteilicher Aufschrei über geplante Grenzmauer zu Texas in Big Bend

Ein umstrittener Plan, eine Grenzmauer durch den Big-Bend-Nationalpark zu bauen, stößt auf heftigen Widerstand von Republikanern, Demokraten und Umweltgruppen, die argumentieren, dass dadurch geschützte Gebiete beschädigt würden.
Ein Vorschlag, einen Abschnitt der Grenzmauer zwischen den USA und Mexiko durch das Herz des Big-Bend-Nationalparks in Texas zu bauen, stieß auf seltenen parteiübergreifenden Widerstand und vereinte Republikaner, Demokraten und Umweltschützer in einem Kampf für den Erhalt einer der unberührtesten Naturlandschaften des Landes.
Die Pläne der Trump-Regierung, die Mauer durch die abgelegene und zerklüftete Big-Bend-Region zu bauen, haben zu öffentlichen Protesten geführt. Lobbyarbeit hinter den Kulissen und dringende Appelle, das Projekt zu stoppen, das laut Kritikern das empfindliche Ökosystem und die malerischen Ausblicke des Parks irreparabel schädigen würde.
Big Bend erstreckt sich über mehr als 800.000 Hektar entlang des Rio Grande und ist bekannt für seine riesigen Schluchten, hoch aufragenden Gipfel und seine vielfältige Tierwelt, darunter der vom Aussterben bedrohte mexikanische graue Wolf und Schwarzbär. Die Isolation der Region und der Mangel an vorhandener Infrastruktur haben sie zu einem schwierigen Standort für den Bau der Grenzmauer gemacht.
Quelle: The New York Times


