Die Debatte über das Erstgeburtsrecht und die Staatsbürgerschaft verschärft sich vor dem Obersten Gerichtshof

Während sich der Oberste Gerichtshof auf die Anhörung von Argumenten zur Erstgeburtsrecht-Staatsbürgerschaft vorbereitet, untersucht dieser Artikel, wie die Amerikaner zu diesem Thema denken und welche möglichen Auswirkungen es hat.
Birthright Citizenship, das Konzept, dass alle in den Vereinigten Staaten geborenen Kinder automatisch die US-Staatsbürgerschaft erhalten, geht an den Obersten Gerichtshof. Das Oberste Gericht wird am Mittwoch die Argumente anhören und damit den Grundstein für eine möglicherweise entscheidende Entscheidung zu diesem seit langem diskutierten Thema legen.
Der Fall dreht sich um einen Streit über den 14. Verfassungszusatz, in dem es heißt: „Alle in den Vereinigten Staaten geborenen oder eingebürgerten Personen, die der dortigen Gerichtsbarkeit unterliegen, sind Bürger der Vereinigten Staaten.“ Kritiker argumentieren, dass diese Klausel nicht für Kinder von Einwanderern ohne Papiere gilt, während Befürworter behaupten, dass die Bürgerrechte über das Geburtsrecht ein Grundrecht seien.
Während sich der Oberste Gerichtshof darauf vorbereitet, dieses umstrittene Thema anzugehen, ist es wichtig zu verstehen, wie die amerikanische Öffentlichkeit über die Bürgerrechte über das Geburtsrecht denkt. Eine aktuelle Umfrage des Pew Research Center ergab, dass eine Mehrheit der Erwachsenen in den USA (58 %) der Meinung ist, dass in den USA geborene Kinder von Eltern ohne Einwanderungsgesetz die US-Staatsbürgerschaft erhalten sollten.
Quelle: NPR


