Dem Black-Cab-Vergewaltiger John Worboys wurde die Bewährung erneut verweigert

Die Bewährungsbehörde hat den zweiten Antrag von John Worboys auf Bewährung abgelehnt und sowohl die Freilassung als auch die offenen Haftbedingungen abgelehnt. Opfer werden über Entscheidung informiert.
In einer bedeutenden Entwicklung für die Interessenvertretung der Opfer und die Strafjustiz hat die Bewährungsbehörde zum zweiten Mal in Folge die Bewährung von John Worboys abgelehnt, dem berüchtigten schwarzen Taxifahrer, dessen Verbrechen das Vereinigte Königreich schockierten. Die Entscheidung, die seinen Opfern am Donnerstag mitgeteilt wurde, stellt eine entschiedene Haltung gegen seine sofortige Freilassung und die Möglichkeit einer Verlegung in offene Haftbedingungen dar und markiert einen weiteren wichtigen Moment in einem Fall, der anhaltende öffentliche Aufmerksamkeit und Prüfung erregt hat.
Worboys, der in den 1990er und 2000er Jahren Londoner Passagiere terrorisierte, ist nach seiner Verurteilung wegen einer Reihe brutaler sexueller Übergriffe weiterhin inhaftiert. Im Entscheidungsschreiben des Bewährungsausschusses, das den betroffenen Parteien zur Verfügung gestellt wurde, wurden die Gründe für die Ablehnung seines Antrags klar dargelegt. Diese Entschlossenheit kommt zu einer Zeit, in der Fragen zur Gefangenenrehabilitierung, zur öffentlichen Sicherheit und zum Opferschutz landesweit weiterhin im Vordergrund der Debatten über die Strafjustiz stehen.
Die Verweigerung der Bewährung zum zweiten Mal hat besonderes Gewicht für die Opfer von Worboys, von denen sich viele aktiv dafür eingesetzt haben, dass die öffentliche Sicherheit bei allen Entscheidungen über seine mögliche Freilassung weiterhin oberste Priorität hat. Diese Personen haben das Trauma seiner Verbrechen ertragen und sind bei der Beobachtung der Entwicklungen in seinem Fall wachsam geblieben, da sie sich darüber im Klaren sind, dass der Ausgang des Bewährungsverfahrens sich direkt auf ihr Gefühl von Sicherheit und Abgeschlossenheit auswirkt.
Die Auswirkungen dieser Entscheidung gehen über den Einzelfall hinaus und berühren umfassendere Fragen darüber, wie das Strafjustizsystem die Gefährlichkeit, das Rehabilitationspotenzial und die angemessene Haftdauer bei schweren Sexualdelikten bewertet. Die Verweigerung der Bewährung deutet darauf hin, dass die Einschätzung des Risikoniveaus der Worboys nach wie vor hoch genug ist, um eine weitere Inhaftierung ohne Lockerung der Haftbedingungen zu rechtfertigen.
Quelle: The Guardian


