
Der frühere Arbeitsaktivist und jetzige Präsident Lula sieht sich mit einer Arbeitsmissbrauchskrise konfrontiert, an der chinesische Arbeiter in einer BYD-Fabrik in Brasilien beteiligt sind. Kann er seine Versprechen bezüglich der Arbeitnehmerrechte einhalten?
Präsident Lula, ein ehemaliger Gewerkschaftsführer, der sich seit langem für Arbeitnehmerrechte einsetzt, kämpft derzeit mit einer Arbeitsmissbrauchskrise in Brasilien, bei der chinesische Arbeiter eine Fabrik für den Autohersteller BYD bauen. Eine kürzlich vom Arbeitsministerium durchgeführte Inspektion ergab, dass die chinesischen Arbeiter auf der Baustelle in Camaçari, Bahia unter erbärmlichen Bedingungen lebten.
Die Enthüllungen haben Lula in eine schwierige Lage gebracht, da er versucht, sein Engagement für den Arbeitnehmerschutz mit der Notwendigkeit in Einklang zu bringen, ausländische Investitionen anzuziehen und gute Beziehungen zu China, einem wichtigen Handelspartner, aufrechtzuerhalten. Der Fall verdeutlicht die Herausforderungen, vor denen Lula steht, wenn er seine arbeitnehmerfreundliche Rhetorik in konkrete Taten umsetzt und seine Versprechen einhält, die Arbeitsbedingungen in ganz Brasilien zu verbessern.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: The New York Times