Briten fordern Respekt vor den Royals nach der Verhaftung von Prinz Andrew

Während dem ehemaligen Prinzen Andrew die Verhaftung droht, diskutieren britische Institutionen darüber, ob das Zeitalter der Ehrerbietung gegenüber der königlichen Familie endlich zu Ende geht.
Die Verhaftung des ehemaligen Prinzen Andrew hat in Großbritannien eine landesweite Auseinandersetzung ausgelöst, und viele fragen sich, ob die langjährige Tradition des Landes der Ehrerbietung gegenüber der königlichen Familie endlich ihr Ende gefunden hat. In allen britischen Institutionen, von den Medien bis zum Parlament, wächst die Meinung, dass die Royals im Laufe der Jahre einer stärkeren Kontrolle und Rechenschaftspflicht hätten ausgesetzt werden müssen.
Jahrzehnte unkontrollierter Privilegien
Seit Jahrzehnten hat die britische Öffentlichkeit die privilegierte Stellung der königlichen Familie in der Gesellschaft weitgehend akzeptiert und oft die Augen vor ihren Verfehlungen verschlossen. Allerdings haben die Folgen der Verwicklung von Prinz Andrew in den Jeffrey-Epstein-Skandal diese Illusion der Unberührbarkeit zerstört. Seine Verhaftung hat viele Briten dazu gezwungen, sich mit der Realität auseinanderzusetzen, dass selbst die prominentesten Mitglieder der königlichen Familie nicht über dem Gesetz stehen.
Quelle: NPR


