Chef der BTS-Agentur droht Verhaftung wegen 100-Millionen-Dollar-Betrugs

Die südkoreanische Polizei beantragt einen Haftbefehl gegen Bang Si-Hyuk, HYBE-Vorsitzender und BTS-Manager, im Zusammenhang mit einem großen Investorenbetrugsprogramm, bei dem illegale Gewinne in Millionenhöhe erzielt wurden.
In der südkoreanischen Musikindustrie kam es zu einer bedeutenden Entwicklung, als Polizeibeamte ankündigten, dass sie ein Festnahmeverfahren gegen Bang Si-Hyuk, den einflussreichen Vorsitzenden von HYBE, dem Unterhaltungsunternehmen, das für die Leitung der weltweit bekannten K-Pop-Sensation BTS verantwortlich ist, einleiten werden. Der Schritt stellt eine bedeutende Eskalation einer weitreichenden Untersuchung von Anlegerbetrugsvorwürfen dar, die landesweite Aufmerksamkeit erregt und ernsthafte Fragen zur Unternehmensführung im lukrativen Unterhaltungssektor des Landes aufgeworfen haben.
Laut am Dienstag von der Seoul Metropolitan Police Agency veröffentlichten Erklärungen haben die Behörden die Staatsanwälte offiziell aufgefordert, einen gerichtlichen Haftbefehl für die Verhaftung von Bang Si-Hyuk wegen Vorwürfen im Zusammenhang mit einem ausgeklügelten Plan zu beantragen, bei dem er angeblich durch betrügerische Investorenaktivitäten unrechtmäßig über 100 Millionen US-Dollar (ca. 74 Millionen Pfund) erlangt hat. Diese beträchtliche Summe unterstreicht das Ausmaß des mutmaßlichen Fehlverhaltens und verdeutlicht das potenzielle Ausmaß der finanziellen Misswirtschaft bei einem der bedeutendsten Unterhaltungsunternehmen Südkoreas.
Die Ermittlungen gegen den HYBE-Vorsitzenden wurden stetig ausgeweitet, da die Behörden weitere Ebenen des mutmaßlichen Betrugsplans aufdecken. Die Polizei hat methodisch daran gearbeitet, Beweise zu sammeln und ein umfassendes Verfahren gegen Bang aufzubauen, der seit Jahrzehnten eine herausragende Figur in der K-Pop-Branche ist. Sein Unternehmen HYBE managt nicht nur BTS, sondern auch zahlreiche andere erfolgreiche Musik-Acts, die im In- und Ausland erhebliche Einnahmequellen generieren.
Quelle: The Guardian


