Kalifornien benennt den Cesar-Chavez-Tag aufgrund von Missbrauchsvorwürfen in Tag der Landarbeiter um

Kaliforniens Gesetzgeber stimmen dafür, den Cesar-Chavez-Tag in Tag der Landarbeiter umzubenennen, nachdem gegen den Gewerkschaftsführer Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs erhoben wurden. Der Gesetzentwurf wird voraussichtlich von Gouverneur Gavin Newsom unterzeichnet.
Um das Erbe von César Chavez inmitten der Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs in Einklang zu bringen, hat der Gesetzgeber des US-Bundesstaates Kalifornien dafür gestimmt, den Staatsfeiertag vom César-Chavez-Tag in Tag der Landarbeiter umzubenennen. Der Gesetzentwurf, der voraussichtlich bald vom demokratischen Gouverneur Gavin Newsom unterzeichnet wird, ist ein Versuch, die Beiträge aller Landarbeiter zu würdigen und sich gleichzeitig mit der umstrittenen Vergangenheit des legendären Gewerkschaftsführers auseinanderzusetzen.
Chavez, der die Gewerkschaft United Farm Workers (UFW) gegründet hat, wird seit langem als Verfechter von Arbeitnehmerrechten und sozialer Gerechtigkeit verehrt. In den letzten Jahren tauchten jedoch Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs auf, die sein gefeiertes Erbe in den Schatten stellten. Die Umbenennung des Feiertags wird als eine Möglichkeit gesehen, die breitere Landarbeitergemeinschaft und ihre Kämpfe anzuerkennen und gleichzeitig die Notwendigkeit anzuerkennen, Chávez‘ Geschichte neu zu bewerten.


