Krebskranker Abgeordneter warnt vor Wiederaufnahme des Sterbehilfegesetzes

Die ehemalige Gesundheitsministerin Ashley Dalton, die gegen Krebs im Endstadium kämpft, fordert das Parlament nachdrücklich auf, die Gesetzgebung zur Sterbehilfe abzulehnen, und führt dabei gefährliche Änderungen und Sicherheitsbedenken an.
Das Gesetz zur Sterbehilfe stößt auf neuen Widerstand von unerwarteter Seite, da eine prominente Labour-Abgeordnete, die gegen Krebs im Endstadium kämpft, ihre Parlamentskollegen öffentlich aufgefordert hat, den umstrittenen Gesetzentwurf nicht wieder auf den Weg zu bringen. Ashley Dalton, die zuvor als Gesundheitsministerin tätig war, ist zum Mittelpunkt einer emotional aufgeladenen Debatte über medizinische Entscheidungen am Lebensende und eine Parlamentsreform geworden.
In einer exklusiven Erklärung gab Dalton bekannt, dass sie sich lebenslang einer Behandlung gegen metastasierten Brustkrebs unterzieht, einer besonders aggressiven Form der Krankheit, die sich weitläufig in ihrem Körper ausgebreitet hat. Trotz ihres persönlichen Kampfes mit dieser verheerenden Diagnose hat sie den mutigen Schritt unternommen, sich gegen die Wiederbelebung der Gesetzgebung zur Sterbehilfe auszusprechen, die es unheilbar kranken Patienten ermöglichen würde, ihrem Leben auf legalem Wege ein Ende zu setzen. Ihre Intervention verleiht der laufenden Debatte im Parlament darüber, ob eine solche Gesetzgebung wieder eingeführt werden sollte, erhebliches Gewicht.
Die Bedenken des ehemaligen Ministers konzentrieren sich auf bestimmte Änderungen, die während früherer Diskussionen über den Gesetzentwurf vorgeschlagen wurden. Laut Dalton hätten bestimmte abgelehnte Änderungen den Schutz und die Garantien der Gesetzgebung erheblich stärken können. Sie argumentiert jedoch, dass die aktuelle Version des Gesetzentwurfs ohne diese entscheidenden Schutzmaßnahmen eine ihrer Meinung nach „ziemlich gefährliche Sachlage“ darstellt, die für schutzbedürftige Patienten inakzeptable Risiken mit sich bringt.
Quelle: The Guardian


