Carano gibt zu, dass Rousey sich bei einem gescheiterten Comeback den Arm gebrochen hätte

Gina Carano verrät, dass sie in ihrem 17-sekündigen Comeback-Kampf gegen Ronda Rousey auf der MMA-Karte von Netflix darauf verzichtet hat, schwere Verletzungen zu vermeiden.
In einer offenen Reflexion über ihre unglückliche Rückkehr zu professionellen Mixed Martial Arts hat Gina Carano über den Ernst der Situation gesprochen, mit der sie während ihres Comeback-Kampfes gegen Ronda Rousey konfrontiert war. Der 44-jährige Kämpfer, der beeindruckende 17 Jahre lang nicht an Wettkämpfen teilgenommen hatte, räumte ein, dass eine Fortsetzung des Kampfes zu einer katastrophalen Verletzung geführt hätte. Ihre Entscheidung, auszuscheiden, erwies sich als richtig, da sie sich mit ziemlicher Sicherheit einen Armbruch zugezogen hätte, wenn sie sich geweigert hätte, das Spiel zu kassieren.
Der mit Spannung erwartete Showdown fand am Samstagabend im Rahmen einer exklusiven Netflix MMA-Karte statt, die bei Kampfsportbegeisterten auf der ganzen Welt große Aufmerksamkeit erregte. Trotz der Vorbereitungs- und Werbemaßnahmen im Zusammenhang mit der Veranstaltung erwies sich der eigentliche Wettbewerb als verheerend kurz und dauerte von Anfang bis Ende nur 17 Sekunden. Carano befand sich in einer Armbar Submission, die von Rousey, einer der dominantesten Kämpferinnen in der Geschichte der Mixed Martial Arts, angewendet wurde, und traf die umsichtige Entscheidung, sich zu unterwerfen, anstatt dauerhafte Schäden an ihren Gliedmaßen zu riskieren.
Das Missverhältnis zwischen Erfahrung und aktuellem Kampfzustand wurde sofort deutlich, als die beiden Konkurrenten das Achteck betraten. Rousey, die nach fast einem Jahrzehnt ohne Profiwettkampf selbst ein Comeback feierte, demonstrierte die technischen Fähigkeiten und die körperliche Dominanz, die sie zu einer Legende in diesem Sport machten. Innerhalb von Sekunden nach der Eröffnungsglocke gelang dem ehemaligen UFC-Champion ein lehrbuchmäßiger Armbar-Wechsel, der Carano in eine verwundbare Position brachte, aus der es scheinbar kein Entrinnen gab.
Quelle: The Guardian


