Kartellkrieg verschlingt mexikanische Stadt: Augenzeugenbericht von der Front

Culiacán, Mexiko, ist in ein Kriegsgebiet geraten, da rivalisierende Fraktionen des Sinaloa-Kartells gewaltsam um die Kontrolle kämpfen. Die BBC bietet einen düsteren Bericht aus erster Hand über den Kern des Konflikts.
Die einst belebten Straßen von Culiacán, Mexiko, haben sich in ein Schlachtfeld verwandelt, während rivalisierende Fraktionen des berüchtigten Sinaloa-Kartells einen brutalen Krieg um die Vorherrschaft führen. Die BBC hat aus dem Epizentrum dieser eskalierenden Krise berichtet und einen erschütternden Bericht aus erster Hand über das Chaos und den Terror geliefert, die die Stadt im Griff haben.
Culiacán, die Hauptstadt des Bundesstaates Sinaloa, ist seit langem als Drehscheibe für den Drogenhandel bekannt. Doch in den letzten Monaten herrschte in der Stadt Chaos, und rivalisierende Kartelle lieferten sich einen erbitterten und blutigen Kampf um die Kontrolle. Der BBC-Korrespondent vor Ort beschreibt eine Stadt, die in Angst lebt, in der das Geräusch automatischer Schüsse und der Anblick gepanzerter Fahrzeuge zur täglichen Realität geworden sind.
Dem Bericht zufolge hat die Gewalt ein beispielloses Ausmaß erreicht, wobei die Kartellfraktionen immer ausgefeiltere Taktiken und Waffen einsetzen. Die Anwohner gerieten ins Kreuzfeuer, viele mussten in ihren Häusern Schutz suchen, aus Angst, sich auf die Straße zu wagen.
Die Berichterstattung der BBC wirft Licht auf das komplexe Netz von Allianzen und Rivalitäten, die der Machtstruktur des Sinaloa-Kartells zugrunde liegen. Das Kartell wurde einst von dem berüchtigten Joaquín angeführt
Quelle: BBC News


