Zementriese Lafarge wegen Finanzierung von Terrorgruppen verurteilt, um das Werk in Syrien offen zu halten

Ein französisches Gericht hat dem Zementhersteller Lafarge eine Geldstrafe von über einer Million Euro auferlegt und seinen ehemaligen Chef ins Gefängnis gesteckt, weil er 5,6 Millionen Euro an Terrorgruppen wie ISIS gezahlt hatte, um ihre Operationen im kriegszerrütteten Syrien aufrechtzuerhalten.
Das Gerichtsurteil zeigt, welche Anstrengungen Lafarge unternommen hat, um sein Geschäft in dem vom Krieg heimgesuchten Land aufrechtzuerhalten, selbst als Gewalt und Zerstörung weite Teile Syriens zerstörten. Von 2013 bis 2014 zahlte das Unternehmen fast 5,6 Millionen Euro an verschiedene bewaffnete Gruppen, darunter ISIS, um den Betrieb seines Zementwerks aufrechtzuerhalten und seine Mitarbeiter zu schützen. Diese schmutzigen Geschäfte ermöglichten es Lafarge, weiterhin vom Konflikt zu profitieren und dem Geschäft Vorrang vor Ethik und Menschenrechten zu geben.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Die Einzelheiten der illegalen Geschäfte von Lafarge in Syrien haben viele schockiert. Das Unternehmen zahlte nicht nur Terroristen aus, sondern half ihnen auch beim Transport von Vorräten und erlaubte der Gruppe sogar, die Einrichtungen des Werks zu nutzen. Dies war eine entscheidende Unterstützung für ISIS und andere extremistische Gruppierungen und ermöglichte es ihnen, die Kontrolle zu behalten und ihre Schreckensherrschaft in der gesamten Region auszuweiten.


