Zementriesen-Skandal: Ehemaliger CEO wegen Finanzierung syrischer Dschihadisten inhaftiert

In einer schockierenden Wendung der Ereignisse wurde der ehemalige CEO des globalen Zementgiganten Lafarge zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, weil er Geld an terroristische Gruppen in Syrien weitergeleitet hatte, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.
In einem vernichtenden Urteil wurde der ehemalige CEO des weltgrößten Zementherstellers Lafarge wegen seiner Rolle bei der Finanzierung terroristischer Gruppen in Syrien zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Die Richter in Paris entschieden, dass Lafarge unter der Führung seines ehemaligen Vorstandsvorsitzenden illegale Zahlungen an extremistische Gruppen geleistet hat, um seine Produktionsbetriebe in dem vom Krieg zerrütteten Land aufrechtzuerhalten.
Alarmierende Enthüllungen über die zweifelhaften Aktivitäten des Unternehmens haben in der globalen Geschäftswelt Schockwellen ausgelöst. Die Untersuchung deckte ein beunruhigendes Muster auf, bei dem Lafarge syrische Dschihadistengruppen, darunter den Islamischen Staat, finanzierte, in einem rücksichtslosen Versuch, sein Geschäftsergebnis zu schützen.
Die Staatsanwälte behaupteten, die Führung von Lafarge habe vor den von diesen Terrororganisationen begangenen Gräueltaten absichtlich die Augen verschlossen, solange die Zementproduktion und die Gewinne des Unternehmens ununterbrochen blieben. Diese schockierende Enthüllung hat den Ruf des einst prestigeträchtigen multinationalen Konzerns geschädigt und ernsthafte Fragen zur Unternehmensethik und zu den Anstrengungen aufgeworfen, die einige unternehmen werden, um ihre finanziellen Interessen zu schützen.
Quelle: Deutsche Welle


