Anklage gegen Frau, die fälschlicherweise bei Protesten gegen die ICE-Kirche angeklagt wurde, fallen gelassen

Die Bundesanwaltschaft hat die Anklage gegen eine Frau fallengelassen, die der Teilnahme an einem umstrittenen Kirchenprotest in Minnesota beschuldigt wird, da sie an der Veranstaltung nicht tatsächlich teilgenommen hat.
In einer überraschenden Wendung der Ereignisse haben Bundesanwälte die Strafanzeige gegen eine Frau eingezogen, die beschuldigt wird, an einer umstrittenen Protestkundgebung im Januar in einer Kirche in Minnesota teilgenommen zu haben. Die Frau, Heather Danae Lewis, war eine von 30 Personen, die im Zusammenhang mit der ICE-Demonstration (Anti-Immigration and Customs Enforcement) angeklagt wurden, bei der ein Gottesdienst in der Cities-Kirche in St. Paul gestört wurde.
Laut Gerichtsdokumenten haben Beamte die Demonstranten wegen Bürgerrechtsverbrechen angeklagt und behauptet, sie hätten in das Recht der Gläubigen der Kirche eingegriffen, ihre religiösen Überzeugungen auszuüben. Doch in einer überraschenden Wendung der Ereignisse haben die Staatsanwälte nun einem Bundesrichter mitgeteilt, dass sie beabsichtigen, die Anklage gegen Heather Danae Lewis fallenzulassen, da sie offenbar überhaupt nicht an der Veranstaltung teilgenommen hat.


