Kinderbergleute müssen in gefährlichen Coltan-Gruben im Kongo überleben

Bei einem verheerenden Erdrutsch in der Rubaya-Mine in der DR Kongo kamen 70 Kinderarbeiter ums Leben, was die tragischen menschlichen Kosten des weltweiten Bedarfs an Coltan, einem lebenswichtigen Mineral, ans Licht bringt.
Coltan, ein seltenes Mineral, das für moderne Elektronik unerlässlich ist, ist zu einer Quelle sowohl einer enormen weltweiten Nachfrage als auch einer verheerenden menschlichen Tragödie in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) geworden. Bei einem jüngsten Erdrutsch in der Rubaya-Mine, einem wichtigen Produktionsstandort für Coltan, sind mindestens 70 Kinderarbeiter ums Leben gekommen – ein düsterer Beweis für die Armut und Ausbeutung, die Tausende kongolesischer Minderjähriger in diese gefährliche Industrie treiben.
Die Rubaya-Mine in der unbeständigen Provinz Nord-Kivu ist seit langem eine Drehscheibe für die Coltan-Gewinnung und deckt einen erheblichen Teil des unstillbaren Appetits der Welt auf dieses lebenswichtige Mineral. Coltan ist eine Schlüsselkomponente bei der Herstellung von Smartphones, Laptops und anderen elektronischen Geräten und damit ein unverzichtbarer Rohstoff in der globalen Technologiebranche.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Die Jagd nach diesem begehrten Rohstoff ist jedoch mit verheerenden menschlichen Kosten verbunden, da verarmte kongolesische Familien gezwungen sind, ihre Kinder zur Arbeit in die Minen zu schicken, oft unter gefährlichen Bedingungen und ohne oder nur mit geringen Sicherheitsmaßnahmen. Der jüngste Erdrutsch, der sich während starker Regenfälle ereignete, hat die düstere Realität, mit der diese jungen Minenarbeiter konfrontiert sind, nur noch deutlicher gemacht.
Quelle: Al Jazeera


