China geht gegen giftige Online-Angriffe gegen jugendliche Olympiateilnehmer vor

Die Behörden leiten eine Untersuchung wegen „böswilligen“ Cybermobbings gegen Chinas dreimalige Olympiasiegerin im Wasserspringen, Quan Hongchan, ein, die wegen grausamer Kommentare über ihr Aussehen darüber nachdachte, aufzuhören.
In einem besorgniserregenden Trend haben chinesische Behörden eine Untersuchung zu Cybermobbing und Online-Belästigung gegen den jugendlichen Olympiasieger im Wasserspringen Quan Hongchan eingeleitet. Die 15-jährige Athletin, die drei Goldmedaillen für China gewonnen hat, wurde zu ihrem Auftritt mit einer Flut von giftigen und beleidigenden Kommentaren von Internet-Trollen konfrontiert.
Quans bemerkenswerter Erfolg bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio, bei denen sie den 10-Meter-Plattform-Wettbewerb der Frauen dominierte, hätte ein Moment des Nationalstolzes sein sollen. Stattdessen musste die junge Taucherin eine unerbittliche Kampagne böswilliger Schikanen durch Online-Kritiker ertragen, die ihren Körperbau und ihr Aussehen angegriffen haben.
Berichten zufolge wurde der Missbrauch so schwerwiegend, dass Quan sogar darüber nachdachte, den Sport, den sie liebt, aufzugeben.
Quelle: Al Jazeera


